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   ALUMNI REVUE - AUGUST 2003
       

    
    
 

Alumni in aller Welt


Heidelberger Alumni am Fuße des Olymp

Erster Alumni-Club der Universität Heidelberg gegründet

Er ist der erste seiner Art: Ende Mai wurde in Thessaloniki der "Verein Griechischer Diplomierter, Fachausgebildeter und Doktoren der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg" gegründet. Die gemeinnützige Vereinigung will persönliche und wissenschaftliche Kontakte zur Universität Heidelberg pflegen. Heidelberg Alumni International (HAI) unterstützt den Verein. So ist die Vereinigung offiziell akkreditiert, so dass sie bei Veröffentlichungen das Universtitäts-Logo und im Titel den Namen der Alma mater führen kann.

Während des Alumni-Treffens in Thessaloniki im Mai vergangenen Jahres hatte sich ein Gründungskomitee zusammengefunden. Auf diese Weise konnten schon im Vorfeld der Gründung im Gespräch mit Prorektor Angelos Chaniotis sowie Albrecht Bayer und Christine Domnik von HAI die Grundzüge des Projekts gemeinsam entwikkelt werden.

"Die Stimmung ist geprägt von Enthusiasmus und Elan", beschreibt der erste Vorsitzende Odysseas Athanasiadis die Atmosphäre eines Treffens zur Planung der Aktivitäten des Vereins Anfang Juni. Erstes Ziel des Vereins sei, "so viele Mitglieder wie möglich" zu gewinnen, so der Vorsitzende. In diesem Zusammenhang wurde auch beschlossen, eine Geschäftsstelle in Athen zu eröffnen, so dass die Heidelberger Alumni, die in Athen wohnhaft sind, über den Verein informiert werden können. Das Programm für die nächste Zeit: Eine Führung zu den Königsgräbern von Vergina, geleitet von einer Alumna, Professorin Stella Drougou, die einen Wanderführer zu der archäologischen Sehenswürdigkeit verfasst hat. Bei der anschließenden Weinprobe soll die Beziehung der Vereinsmitglieder untereinander intensiviert werden. Der Verein tritt bei Veranstaltungen des Goethe-Instituts Inter Nationes als Mitveranstalter auf.

In Zusammenarbeit mit der Geologischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki ist für das Frühjahr eine Führung auf der Vulkaninsel Santorini geplant.

Ein Zukunftsprojekt liegt dem Verein besonders am Herzen: Die Ausrichtung eines Welt-Alumni-Treffens in Thessaloniki nach den Olympischen Spielen. Bei Gesprächen mit Ministern, dem deutschen Generalkonsul und der Leiterin des Goethe-Instituts in Thessaloniki habe es positive Resonanz gegeben. Ein solches Treffen, meint Odysseas Athanasiadis, sei eine Chance, alte Kommilitonen wiederzusehen. Heidelberg als gemeinsame ehemalige Universitätsstadt sei für viele Mitglieder des griechischen Alumni-Clubs das verbindende Element: "Wir wollen unsere alte Liebe zu Deutschland und zu den alten und lieben Straßen in Heidelberg wiedererwecken.

Gabriel A. Neumann

Grußwort von Prof. Dr. Angelos Chaniotis, Prorektor

Mit der Gründung des griechischen Alumni-Vereins geht ein seit langer Zeit bestehender Wunsch vieler in Griechenland lebender Heidelberger Absolventen in Erfüllung: ihre enge Beziehung zur Alma mater erhält jetzt auch eine institutionelle Gestalt.

Die griechischen Studierenden stellen traditionell eine der größten nationalen Gruppen unter den ausländischen Studierenden dar. Namhafte Vertreter der griechischen Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft im 20. Jahrhundert waren Absolventen der Universität Heidelberg, und die vielen griechische Studenten, die auch heute in den Bibliotheken, Hörsälen und Laboratorien der Ruperto Carola lernen, setzten diese Tradition fort. Der Alumni-Verein gibt ihnen die Möglichkeit, auch nach dem Ende des Studienaufenthaltes am Neckar enge Kontakte sowohl zur Universität als auch zu Kommilitonen, die die gleiche Ausbildung genossen haben, zu pflegen. Das Potenzial des neu gegründeten Vereins und die Kooperationsmöglichkeiten mit der Ruperto Carola können nicht genug betont werden. Mögliche Aktivitäten der Zukunft können von der Beratung pozentieller Studierender und neuer Absolventen, fachspezifischen Initiativen (beispielsweise Fortbildungskurse, e-learning-Programme, Workshops unter der Schirmherrschaft der Universität Heidelberg) und der Benennung von Vertrauensdozenten bis zur Organisation von Sommerkursen und gemeinsamen Forschungsprojekten, ja auch bis zur Unterstützung von Projekten in Heidelberg, die die griechische Geschichte und Kultur betreffen, reichen. Nicht nur als Prorektor für Internationale Angelegenheiten, sondern auch als griechischer Alumnus der Ruperto Carola gratuliere ich den Initiatoren der Gründung und wünsche dem neu gewählten Vorstand und den Mitgliedern jeden Erfolg. Die Universität Heidelberg wird Sie in ihrer Arbeit nach Kräften unterstützen.

Prof. Dr. Angelos Chaniotis, Prorektor

 


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Heidelberg, den 25. August 2003 2003