Die letzten 12 HAIlights

Geldentscheidungen - Anlagepsychologie und Anlegerverhalten mit Augenzwinkern

Freitag, 23.02.2018

Immobilien kaufen oder Gold erwerben? In Aktien investieren oder lieber in eine Lebensversicherung? Oder doch alles aufs Sparkonto - trotz Nullzins? Sparer und private Anleger sind in Zeiten niedriger Zinsen, wachsender Inflation und unverständlicher Finanzprodukte mehr und mehr verunsichert...

Wir freuen uns, dass wir für unser Februar-HAIlight Herrn Professor Dr. Hartmut Walz gewinnen konnten, der an der Hochschule Ludwigshafen Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Verhaltensökonomie, Anlegerverhalten und Bankbetriebslehre lehrt. Prof. Dr. Walz will in seinem Vortrag den Dschungel der aktuellen Anlage- und Sparmöglichkeiten erhellen: Vom abstrakten "Anlageuniversum" über den "Diversifikations²-Effekt" bis hin zu den "10 Lektionen zum mit nach Hause nehmen". Er verbindet wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit langjähriger Branchenerfahrung, immer mit einer guten Balance zwischen zumutbarer Detailorientierung und erforderlicher Vereinfachung. Nicht zuletzt zeigt Herr Walz, dass sogar beim Reden über Geld und Finanzen gelacht werden darf.

Bild: Professor Hartmut Walz © privat

Berthold Auerbach - Einst hochberühmt, heute fast vergessen.

Freitag, 19.01.2018

Es heißt, Leo Tolstoi habe insgesamt fünfzehn(!) Ausrufungszeichen hinter den Namen Berthold Auerbach gesetzt. Der Autor der "Schwarzwälder Dorfgeschichten", geboren 1812 als Moses Baruch Auerbacher, entwickelte einen sehr eigenen Realismus und hat zweifellos russische Dichter wie den großen Tolstoi oder Turgenjew beeinflusst. Seine Werke, vor allem Romane und Erzählungen, aber auch Biografien, Aufsätze, Reden und Dramen haben zu seiner Zeit hohe Auflagen erzielt und damit weite Verbreitung gefunden. Die Übersetzung in mindestens zwanzig Sprachen trug ein Übriges dazu bei.

Nicht minder beeindruckend ist die Biografie des Schriftstellers, der auch einige Jahre in Heidelberg gelebt hat: Von seinem Geburtsort Nordstetten/Horb aus hat das jüdische Dorfkind sich bis in die Spitzen des deutschen Kulturlebens im 19. Jahrhundert emporgearbeitet. Empfangen bei Hofe in Berlin, Dresden und anderswo, ist er als homo politicus stets den Idealen des Vormärz verpflichtet geblieben. Darüber hinaus war er assimilierter Jude und gleichzeitig Deutscher, der sein Judentum nicht verleugnete.

Heidelberg-Alumna Frau Ingeborg Radel wird im Rahmen eines Vortrags solche vermeintlichen Widersprüche aufnehmend Auerbachs Leben skizzieren. Darüber hinaus wird sie sein Werk zeitgeschichtlich einordnen und exemplarisch an zwei Romanen der Frage nachgehen, inwiefern die Beschäftigung mit Auerbach auch heute noch lohnend sein kann.

Der Jargon der Anmaßung - Was "populistisches" und "elitäres" Sprechen gemeinsam haben

Freitag, 24.11.2017

Europa hat gewählt - Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Österreich wurde 2017 über die Volksvertretungen abgestimmt. Ein Jahr, das so stark von den Wahlkämpfen geprägt war, gab es selten. Allen gemeinsam ist dabei die Konjunktur des Populismusbegriffs im öffentlichen Diskurs und der medialen Berichterstattung. Das Forschungsinteresse von Prof. Dr. Ekkehard Felder, Lehrstuhlinhaber für Germanistische Linguistik an der Universität Heidelberg, trifft also den Kern des Zeitgeists: Er setzt sich mit der Resonanz von Sprechakten im politischen Geschehen auseinander.
Insbesondere widmet er sich dabei rhetorischen Anmaßungsstrategien, die er mit linguistischem Blick betrachtet. Diese Sprachstrategie, die jeden Widerspruch dem Prinzip nach ausschließe, wird laut Prof. Dr. Felder einer pluralistischen Gesellschaft mit einer demokratischen Aushandlungskultur nicht gerecht. Es handle sich um eine rhetorische Praxis, die "hinter" Worten das Eigentliche, das nicht mehr Hinterfragbare zu finden behaupte. Im Mittelpunkt stehen oft Anmaßungsvokabeln wie zum Beispiel die Berufung auf den "Volkswillen".

Was zeichnet solche Anmaßungsstrategien aus, wie sie gerne von Sprechern politischer Bewegungen gebraucht werden, die vielfach als "populistisch" eingestuft werden? Was haben "populistisches" und "elitäres" Sprechen gemeinsam? Diese und andere Aspekte wird Prof. Dr. Felder im Rahmen unseres November-HAIlights beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag wird es die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und in die Diskussion einzutreten.

Das HAIlight findet am Freitag, den 24. November 2017 um 17:00 Uhr statt und dauert etwa 1,5 Stunden. Details zum Veranstaltungsort erhalten Sie in der Anmeldebestätigung.

Reformation in der Kontroverse

Freitag, 20.10.2017

Der Thesenanschlag Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg jährt sich dieses Jahr zum 500. Mal. Aber nicht nur Wittenberg als Ort des Geschehens, sondern ganz Deutschland steht 2017 im Zeichen der Reformation - nicht zuletzt dank des zusätzlichen, bundesweiten Feiertags am 31. Oktober.

Auch HAI möchte diese Gelegenheit nutzen und Ihnen ein Reformations-HAIlight präsentieren. Wir freuen uns, dass wir Herrn Prof. Dr. Christoph Strohm, Ordinarius für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät, dafür gewinnen konnten.

Prof. Dr. Strohm wird über die Bedeutung der Reformation für die Geschichte der westlichen Zivilisation und die Kirche in der Gegenwart sprechen. Zu diesem Themengebiet gibt es vielfältiges Anschauungsmaterial in Beiträgen in den Medien, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen und sogar Oratorien. Auffällig sind dabei die höchst unterschiedlichen Wertungen, die die Reformation erfährt. Für die Einen stehen positive Wirkungen im Vordergrund, während Andere vor allem negative Folgen sehen, wie die Spaltung der westlichen Christenheit oder eine verstärkte Subjektivierung und Säkularisierung. Wie werden diese konkurrierenden Wertungen aktuell in der Öffentlichkeit aufgegriffen?

In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Strohm knapp und konzentriert Grundentscheidungen der Reformation Revue passieren lassen, um dann verschiedene Wertungen dieser Entscheidungen aufzuzeigen und die Kontroverse darüber abzubilden. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu richten und in die Diskussion einzutreten.

Das HAIlight findet am Freitag, den 20. Oktober 2017 um 17:00 Uhr statt und dauert etwa 2 Stunden. Die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Details zum Veranstaltungsort erhalten Sie nach der Anmeldung.

Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, werden diese per Losverfahren vergeben.

Urban Office - Exkursion zu den "RealLaborSites"

Freitag, 22.09.2017

Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft
Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
Wie wollen wir in unseren Städten leben?


Solchen Fragen stellen sich Forschende schon seit den Anfängen der Stadtplanung. Eine Antwort darauf versucht das Reallabor Urban Office des Geographischen Instituts der Universität Heidelberg zu geben, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird. Wir möchten Sie einladen, sich mit uns beim nächsten HAIlight auf dieses spannende Gebiet vorzuwagen!

Wissen wird zur Schlüsselressource in den Städten des 21. Jahr­hunderts. Nur wenige Städte haben eine so enge Verquickung von Stadt und Wissensgesellschaft wie Heidelberg mit seiner altehrwürdigen Universität und der dazugehörigen Forschungsinfrastruktur. Auch die Internationale Bauausstellung IBA "Wissen | schafft | Stadt" unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Stadt als selbstbezeichnete "knowledge pearl" der Ressource Wissen einräumt. Doch auch Heidelberg braucht neue Ansätze und Innovationen, wie Wissen zum Motor für nachhaltige Stadtentwicklung werden kann. Insbesondere der Süden birgt hierfür enormes Potenzial: Seien es die Militärareale, die nach Abzug der US-Streitkräfte frei wurden, oder die ehemaligen Bahnhofsflächen, die zum jüngsten Stadtteil Bahnstadt wurden. Welche Chancen bieten diese Dynamiken für das gesellschaftliche Zusammenleben?

Die Stadtgeographin Dr. Christina West nimmt uns im Rahmen des September-HAIlights mit auf eine Exkursion zu den "RealLaborSites" des Urban Office in den neu entstehenden Stadtteilen Bahnstadt und Südstadt. Sie ist die wissenschaftliche Koordinatorin und Geschäftsführerin des Urban Office und wird die interdisziplinäre Idee des Reallabors vorstellen, sowie Einblicke in die jüngsten Stadtentwicklungsprozesse in Heidelberg vor dem Hintergrund der Wissensgesellschaft geben.

Das HAIlight findet am Freitag, den 22. September 2017 um 17:00 Uhr statt und dauert etwa 2 Stunden. Die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Details zum Veranstaltungsort erhalten Sie nach der Anmeldung.

Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, werden diese per Losverfahren vergeben.

Sicher durch die Narkose?!
Moderne Anästhesie im Fokus: Was Arzt und Patient tun können

Freitag, 28.07.2017

Lokalanästhesie oder Vollnarkose? Vermutlich standen die meisten von uns schon einmal vor dieser Frage und dachten dabei auch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen nach. Wie soll ich mich entscheiden, was ist die bessere, die sichere Wahl? Diesem zentralen Thema im Rahmen von Operationen widment sich das HAIlight im Juli.

Die Anästhesie ist ein relativ junges Fachgebiet, welches jedoch einen entscheidenden Anteil am Gelingen operativer Eingriffe sowie für den Patienten-Komfort hat. Obwohl es heute nur noch sehr selten Narkose-Komplikationen mit dauerhaften Beeinträchtigungen gibt, haben viele Patienten Sorgen, wenn eine Narkose notwendig wird. Neben zahlreichen Innovationen bezüglich der eingesetzten Medikamente, der Überwachung der Vitalfunktionen und der Narkosetiefe haben auch angepaßte Narkoseverfahren und klare Abläufe rund um die Operation die Patientensicherheit deutlich erhöht. Aber auch der Patient selbst kann entscheidend dazu beitragen, daß eine Anästhesie komplikationslos durchgeführt werden kann.

Unser Alumnus Dr. med. Bernd Scholz, Facharzt für Anästhesie, wird uns dieses besondere Themengebiet im Rahmen des HAIlights näher bringen. Dr. Scholz absolvierte das Studium der Humanmedizin von 1994 bis 2000 an der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg. Seit 2012 ist er Oberarzt der Praxis für Anästhesie am ETHIANUM in Heidelberg. Dr. Scholz ist für die Phase der OP verantwortlich, in der die Patienten schmerzfrei und sicher schlafen und aus der sie besonders sanft wieder erwachen sollen - neben den operierenden Ärzten für Patienten also ebenfalls eine Schlüsselfigur.

Seien Sie beim HAIlight im Juli dabei und erfahren im Vortrag von Dr. Bernd Scholz Details zu den Abläufen einer Narkose, lernen Sie die Vor- und Nachteile einzelner Anästhesieverfahren kennen und erhalten wichtige Tipps und Verhaltenshinweise für Patienten. Nach Vortrag, Rückfragen und Gesprächen bildet die Klinik-Führung den Abschluss des HAIlights! Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch gemütlich ausklingen zu lassen.

Das HAIlight findet am Freitag den 28. Juli 2017 um 17:00 Uhr statt und dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Die Zahl der Teilnehmer begrenzt.

Vergangenheit und Zukunft des Wissenschaftscampus "Neuenheimer Feld"

Freitag, 19.05.2017

Beim HAIlight im Mai geht es um ein ganz besonders aktuelles und brisantes Thema:

Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Meusburger, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeographiedes Geographischen Instituts der Universität Heidelberg, beleuchtet die Entwicklung, die Vorteile und Besonderheiten, sowie die Zukunft des Campus "Neuenheimer Feld".

Dies hat aktuell besondere Relevanz, da derzeit im Gemeinderat diskutiert wird, teile des Campus in das Patrick Henry Village auszulagern, mit weitreichenden Folgen für Wissenschaft und Forschung.

Für einen Wissenschaftler reicht es nicht, begabt, kreativ und hoch motiviert zu sein zu sein, er benötigt auch ein Umfeld oder Wissensmilieu, welche ihm die Umsetzung seiner Ideen ermöglichen und ihm die erforderlichen Anregungen bietet. Internationale Spitzenforschung stellt besonders hohe Anforderungen an die Forschungsinfrastruktur und das Kontaktpotential des Standorts. Der Vortrag wird sich mit der Entwicklung und den Vorteilen des Campus "Im Neuenheimer Feld" beschäftigen.

Einige Mitglieder des Gemeinderats haben vorgeschlagen, wissenschaftliche Einrichtungen vom Neuenheimer Feld in einen neu zu errichtenden Campus im Patrick Henry Village zu verlagern. Offensichtlich sind ihnen die damit verbundenen Nachteile für die betroffenen Wissenschaftler nicht bewusst. Wenn ein Teil der Heidelberger Kommunalpolitiker nicht mehr versteht, wie Spitzenwissenschaft funktioniert, welche Rahmenbedingungen sie benötigt, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, wird dies auf die zukünftige Entwicklung der Wissenschaftsstadt Heidelberg sehr negative Konsequenzen haben.

An den etwa 40-minütigen Vortrag und die Diskussion wird sich ein kurzer Rundgang durch das Neuenheimer Feld anschließen, bei dem einige der im Vortrag angeschnittenen Fragen vor Ort diskutiert werden können.

Das HAIlight findet am Freitag den 19.05.2017 um 17:00 Uhr im Neuenheimer Feld statt. Die Dauer beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Mit der "Rolling Clinic" durch den Dschungel:
Einsatz als German Doctor auf den Philippinen

Freitag, 21. April 2017

Foto:
Dr. Verena Gröschel

Schon zum zweiten Mal verbrachte die Allgemeinärztin und Alumna
Dr. med. Verena Gröschel aus Eppelheim einige Wochen im Januar und Februar 2017 bei einem humanitären Einsatz auf Mindanao.

Beim HAIlight im April wird Frau Gröschel von Ihren Einsätzen berichten.

Die German Doctors sind eine Nichtregierungsorganisation und behandeln in zahlreichen Projekten seit Jahrzehnten arme Menschen in verschiedenen Ländern. Dabei wird großer Wert gelegt auf Schulung und Ausbildung der einheimischen Mitarbeiter, um später einmal die Projekte zurückzugeben in die Hand der jeweiligen Länder.
Mindanao gehört zu den ärmsten Inseln der Philippinen. Dort betreiben die German Doctors 3 Armenhospitäler. Zudem versorgen sie die unzugänglichen abgelegenen Bergregionen im Land, wo sonst kein Arzt zu den Menschen hinkommen würde. Bei diesen "Rolling Clinic" ist ein einheimisches Team zusammen mit einem German Doctor und manchmal auch mit meinem Zahnarzt unterwegs. 10 Tage dauert diese oft anstrengende Rolling Clinic und ein vollbepackter Jeep bringt das Team zu den Menschen. Alle 6 Wochen kommt so ein Arzt in die entlegenen Dörfer.

Als Ärztin hat Frau Dr. Gröschel viele Krankheitsbilder gesehen, die bei uns gänzlich unbekannt sind und mit der Armut dieser Menschen oft zusammenhängen. Es sind packende und anrührende Patientenschicksale, die sie kennenlernen durfte.
Die derzeit politische Situation auf Mindanao verschlechtert noch die Lage der Patienten. Armut, politische Unruhen, Naturkatastrophen und eine wunderschöne vulkanische Landschaft prägen die Insel.
Kommen Sie mit auf eine Reise zu einer Insel voller Gegensätze, deren Menschen trotz der Armut liebenswürdig und stolz sind - und sehr dankbar für jede Hilfe!

Das HAIlight findet am Freitag den 21.04.2017 um 17:00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 2 Stunden.

Starke Frauen bewegten Heidelberg

Freitag, 24. März 2017

Fotos:
Sofja Kovalevskaja (o.l.);
Hannah Arendt (o.r.), Foto: Ricarda Schwerin;
Hilde Domin (u.l.), Foto: Mathias Michaelis/DLA Marbach;
Rahel Goitein (u.r.)

Themenführung durch Heidelberg

Am 20. März beginnt der astronomische Frühling. Passend dazu findet das HAIlight im März draußen statt: Alumna Sigrid Drescher und HAI laden zu einer Themenführung durch die Stadt zum Thema: "Starke Frauen bewegten Heidelberg".

Die weltweit erste Professorin für Mathematik war einst die erste Hörerin an der Universität Heidelberg, 31 Jahre vor den ersten vier ordentlich immatrikulierten Studentinnen. Goethes Freundin Dorothea Delph war Teil geheimer diplomatischer Aktivitäten zwischen der Kurpfalz und Preußen und Hannah Arendt ist als bedeutende politische Theoretikerin und Philosophin weltweit bekannt.

Unzählige Impulse gingen von "starken Frauen" in Heidelberg aus: Sie prägten die Stadt und ihre Geschichte und gestalteten deren Alltag "bewegt" mit. Diese "Heidelbergerinnen" waren immer aktiv und konstruktiv an dem Bilden und der Erhaltung der städtischen Gesellschaft und Gemeinschaft beteiligt. Ihre Lebensgeschichten geben uns wesentliche historische Einblicke und fordern uns zu einem Dialog mit Vergangenheit und Gegenwart auf. Wir können uns von ihrem persönlichen "Heidelberger Schicksal" anrühren lassen und miteinander ins Gespräch kommen.

Die Führung ist als Rundgang gestaltete und führt zu folgenden Stationen: Universitätsplatz - Universitätsbibliothek - Peterskirche - Am Schlossberg - Kornmarkt - Völkerkundemuseum - Marktplatz - Alte Brücke.

Das HAIlight findet am Freitag den 24.03.2017 um 17:00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 1,5 Stunden.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Gespräch im Marstall-Café fortzusetzen.

Priester, Schreiber, Pyramiden - Eine Reise ins alte Ägypten

Freitag, 24. Februar 2017

Besuch und Führung durch die Ägyptologische Sammlung der Universität

Zum HAIlight im Februar lädt Sie Alumna Dr. Dina Faltings und HAI ein, anhand der einzigartigen Sammlung des Ägyptologischen Instituts der Universität Heidelberg in die faszinierende Welt des alten Ägyptens einzutauchen.

Die 1912 gegründete Lehr-Sammlung des Ägyptologischen Instituts umfasst einen guten Querschnitt durch alle Lebensbereiche und Phasen der altägyptischen Geschichte von der Steinzeit über die pharaonische Kultur bis in die Spätantike, als Ägypten christlich und Teil des Byzantinischen Reiches war. Der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf den Jenseitsvorstellungen der Pharaonen und ihrer Untertanen, da ein Großteil der Ausstellungsstücke aus Pyramidenanlagen, Gräbern und Tempeln stammt. Die Sammlung beinhaltet Särge, Mumien und Totenbücher, ebenso wie zahlreiche Funde von Berufs- und Alltagsgegenständen, Schreibzeug, Spielsachen, Sandalen und Schmuck. Ein ganz besonderes Highlight stellt der sogenannte Pfauensarg dar - ein reich bemalter Sarg, der singulär auf der ganzen Welt ist und nur in Heidelberg besichtigt werden kann.

Dr. Dina Faltings, die Kustodin der Sammlung, wird die interessantesten und schönsten Stücke vorstellen. Sie ist selbst Alumna der Universität, studierte hier Ägyptologie und promovierte schließlich über Keramiken als Datierungsmittel. Sie nahm an vielen Ausgrabungen in Ägypten teil und leitete einige davon selbst. Nach ihrer 5-jährigen Zeit als Referentin des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo, fand sie zu ihrer Alma Mater zurück, wo sie heute als Dozentin den Studierenden der Ägyptologie die Kunstgeschichte und Archäologie des Alten Ägypten nicht nur anhand der Sammlung des Instituts nahe bringt.

Das HAIlight findet am Freitag den 24.02.2017 um 17:00 Uhr statt. Die Dauer beträgt ca. 2 Stunden.

Kratzer, Blechschaden, Unfall: Verhalten Sie sich richtig?

Freitag, 27. Januar 2017

Nach einem Unfall kann man mehr Fehler machen, als man sich vorstellen kann. Unfallgegner werden ggf. versuchen, die Schocksituation zu nutzen, um sich eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen, gut gemeinte, bereitwillige Äußerungen gegenüber der Polizei können schwerwiegende Folgen haben. Auch eine vermeintlich klare Rechtslage kann sich im Nachhinein anders als erwartet darstellen. Auch die eigene Versicherung kann Probleme machen - oder Ansprüche vertuschen, um möglichst wenig zahlen zu müssen.

Der Vortrag von Rechtsanwalt und Alumnus Frank Richter zum Thema "Straßenverkehrsrecht für Betroffene" will auf derartige Situationen vorbereiten, damit neben dem Unfall nicht noch weitere Schäden eintreten.
Im Anschluss können in einer offenen Diskussionsrunde weitere Fragen beantwortet werden.

Das HAIlight im Januar findet am Freitag, den 27.01.2017 um 19:00 Uhr in der Altstadt statt (Dauer ca. 2 Stunden). Details zum Veranstaltungsort erhalten Sie nach der Vergabe der Plätze.

HAIlight im Winter

Jahresrückblick mit Kierkegaard: Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden

16. Dezember 2016, 17:00 Uhr

Kurz vor dem vierten Advent laden wir Sie herzlich dazu ein, gemeinsam mit Alumna Hilde Holzner, Prof. em. Dr. Christian Möller und Sören Kierkegaard das Jahr Revue passieren zu lassen.

Prof. Möller, von Haus aus Theologe, gibt spannende Einblicke in das Leben des dänischen Theologen und Philosophen Sören Kierkegaard (1813-1855) und erklärt, wie Kierkegaards Biografie zur Grundlage für eine Existenzphilosophie wurde. Am Ende des Jahres 2016 und kurz vor Weihnachten gibt dieses HAIlight auch Anlass zum Rückblick auf das eigene Leben: Wie ist es bei mir gelaufen? Mit Blick auf die vergangene Zeit fragt Kierkegaard: "Mensch, wo bist Du denn hingekommen?" Das Thema regt zu Gesprächen, Reflexionen und Fragen an, über die mit Prof. Möller philosophiert werden kann - gern auch im Anschluss bei einem Glas Glühwein auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt. Wir sind gespannt!